Erläuterung der wichtigsten Begriffe

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Begriff Definition
Zweig

Ein Basisblock, der zur Ausführung ausgewählt werden kann, basierend auf einem Programmkonstrukt, bei dem einer von zwei oder mehreren alternativen Pfaden möglich ist. Z.B. case, if-thenelse.

Zweigbedingung

Ein logischer Ausdruck, der entweder als wahr oder falsch bewertet werden kann, z.B. A>B.

Zweigbedingungskombinationstesten

Ein kontrollflussbasiertes, dynamisches strukturbasiertes Testentwurfsverfahren, das die Überdeckung der atomaren Teilbedingungen einer Entscheidung mit WAHR und FALSCH in allen Kombinationen fordert.

Zweigbedingungskombinationsüberdeckung

Der Anteil von Kombinationen der atomaren Teilbedingungen einer Bedingung, die durch eine Menge von Testfällen ausgeführt wurden.
100% Mehrfachbedingungsüberdeckung schließt die minimale Mehrfachbedingungsüberdeckung und damit die Entscheidungsüberdeckung ein.

Zweigbedingungsüberdeckung

Der Anteil der (atomaren) Teilbedingungen, die durch eine Gruppe von Testfällen ausgeführt worden sind. 100% (einfache) Bedingungsüberdeckung bedeutet, dass jede (atomare) Teilbedingung in jeder Entscheidung mindestens einmal mit den Werten True und False ausgeführt wurde.

Zweigtest

Ein White-Box-Testentwurfsverfahren, bei dem die Testfälle so entworfen werden, dass die Zweige durchlaufen werden.

Zweigüberdeckung

Der Anteil der Zweige, die durch eine Menge von Testfällen ausgeführt wurden. Anmerkung: 100% Zweigüberdeckung impliziert 100% Entscheidungsüberdeckung und 100 % Anweisungsüberdeckung.

zyklomatische Komplexität

Die Anzahl der linear unabhängigen Pfade in einem Programm. Zyklomatische Komplexität ist definiert als: L - N + 2P, wobei
L: Anzahl der Kanten eines Kontrollflussgraphen
N: Anzahl der Knoten eines Kontrollflussgraphen
P: Anzahl der Verbundkomponenten eines Kontrollflussgraphen (z.B. ein aufrufender Graph und eine Subroutine).

zyklomatische Zahl

Die Anzahl der linear unabhängigen Pfade in einem Programm. Zyklomatische Komplexität ist definiert als: L - N + 2P, wobei
L: Anzahl der Kanten eines Kontrollflussgraphen
N: Anzahl der Knoten eines Kontrollflussgraphen
P: Anzahl der Verbundkomponenten eines Kontrollflussgraphen (z.B. ein aufrufender Graph und eine Subroutine).

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