| Begriff | Definition |
|---|---|
| falsch negatives Ergebnis |
Ein Ergebnis, das einen Fehlerzustand als nicht vorhanden feststellt, obwohl der Fehlerzustand im Testobjekt enthalten ist. |
| falsch positives Ergebnis |
Ein Ergebnis, das einen Fehlerzustand feststellt, obwohl der Fehlerzustand nicht im im Testobjekt enthalten ist. |
| Feature |
Ein Attribut einer Komponente oder eines Systems, spezifiziert oder abgeleitet aus der Anforderungsspezifikation (z.B. Zuverlässigkeit, Benutzbarkeit oder Entwurfsrestriktionen) [nach IEEE 1008]. |
| Fehler- und Abweichungsbericht |
Ein Dokument, das alle Ereignisse auflistet, die während des Testens aufgetreten sind und untersucht werden müssen [nach IEEE 829]. |
| Fehler- und Abweichungsmanagement |
Der Prozess der Erkennung, Untersuchung, Maßnahmenergreifung und Behebung von Fehlerzuständen und Abweichungen. Dazu gehört Protokollierung, Klassifizierung und Analyse der Auswirkung von Fehlerzuständen und Abweichungen [nach IEEE 1044]. |
| Fehler- und Abweichungsmanagementwerkzeu |
Ein Werkzeug zur Aufzeichnung und Statusverfolgung von Fehlerzuständen und Abweichungen während des Testens. Es enthält oft eine Workflow-Komponente, um die Sammlung, Korrektur und den Fehlernachtest von Vorfällen/Abweichungen verfolgen, steuern und über Berichtsfunktionen darstellen zu können. |
| Fehler-Möglichkeits- und Einfluss-Analys |
Eine systematische Vorgehensweise für die Risikoidentifikation und für die Analyse möglicher Fehler(aus)wirkungen und für ihre Vermeidung. |
| Fehler-Möglichkeits-, Einfluss- und Krit |
Eine Erweiterung von FMEA, die über die FMEA hinaus eine Kritikalitätsanalyse enthält, die die Wahrscheinlichkeit der Fehlermöglichkeiten der Schwere ihrer Wirkung gegenüberstellt. Das Ergebnis hebt die Fehlermöglichkeiten mit relativ hoher Wahrscheinlichkeit und Wirkung hervor, um den Fehlerbehebungsaufwand dorthin zu konzentrieren, wo dieser den größten Nutzen bringt. |
| Fehlerangriff |
Gezielter Versuch um spezifische Fehlerwirkungen eines Testobjekts zu provozieren, um seine Qualität, insbesondere die Zuverlässigkeit, zu bewerten. |
| Fehlerauswirkung |
Das physikalische oder funktionale Erscheinungsbild eines Fehlers. So kann eine Fehlerauswirkung zu einer langsamen Ausführung, zu inkorrekten Ausgaben oder zu einem Abbruch der Ausführung führen [IEEE 610]. |
| fehlerbasiertes Testentwurfsverfahren |
Ein Testentwurfsverfahren, bei dem die Testfälle im Hinblick auf die Aufdeckung von bestimmten Fehlerkategorien entworfen werden, ausgehend von Kenntnissen über diese Fehlerkategorien. |
| fehlerbasiertes Verfahren |
Ein Testentwurfsverfahren, bei dem die Testfälle im Hinblick auf die Aufdeckung von bestimmten Fehlerkategorien entworfen werden, ausgehend von Kenntnissen über diese Fehlerkategorien. |
| Fehlerbaum-Analyse (FBA) |
Ein Verfahren zur Ursachenanalyse von Fehlerzuständen. Das Verfahren stellt anschaulich dar, wie logische Zusammenhänge von Fehlerzuständen, Fehlhandlungen, und externen Ereignissen zu spezifischen Fehlerwirkungen führen können. |
| Fehlerbericht |
Ein Dokument, das über einen Fehlerzustand einer Komponente oder eines Systems berichtet, der dazu führen kann, dass System oder Komponente die geforderte Funktion nicht erbringt [nach IEEE 829]. |
| Fehlerdichte |
Die Anzahl der Fehlerzustände, die in einer Komponente oder einem System identifiziert wurden, dividiert durch die Größe der Komponente oder des Systems. Die Größe wird mit bekannten Maßen ausgedrückt, z. B. über die Anzahl Codezeilen oder über Funktionspunkte. |



